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Zusammenfassung der Jahrestagung 2010
(19.-20. März in Rathen, Sächsische Schweiz)

PDF-Datei mit dem Referat von F. Richter
PDF-Datei mit dem Referat von P. Taeger

1. Schuster – bleib bei deinen Leisten
Als Christen gilt uns vor allem anderen das erste Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Martin Luther erklärt dazu: Wir sollen Gott über alle Dinge fürchten, lieben und vertrauen. Christen sind also fest verwurzelt im Glauben an den dreieinigen Gott. Diese Verwurzelung zeigt sich im Hören auf sein Wort (allein und in der Gemeinde), im Reden mit Gott im Gebet und in der immer neuen Entscheidung für Gott und Seinen Willen. Dazu fragen wir immer wieder: Was willst du, Gott? Diesen Glauben können wir nicht nur allein leben. Wir brauchen dazu auch die Gemeinschaft, die Gemeinde.

2. Menschen in Beziehungen verwickeln
Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst, so lautet ein Teil des Doppelgebots der Liebe. Das bedeutet, im Alltag unseren Glauben mutig zu bezeugen. Dazu müssen wir auch aus der Kirche hinausgehen in Beruf, Hobby, Nachbarschaft usw. Wir brauchen keine Angst zu haben, denn wir werden ohnehin gefragt, weil wir auffallen. Kirche ist zudem das Samenkorn der Gemeinschaft in einer sich immer stärker individualisierenden Welt. Nur die Kirche kann den stark auseinandertreibenden Kräften in der Gesellschaft begegnen, indem sie diese zur gemeinsamen Mitte – Christus – zusammenführt.

3. Gefahren: Beliebigkeit (Libertinage)
Kirche hat nur dann große Chancen, die Gesellschaft zu verändern, wenn sie sich nicht dieser Welt gleichmacht (s. Röm. 12, 1-2). Deshalb ist es wichtig, klare Positionen zu vertreten:
In Fragen der Lehre halten wir daran fest (siehe Satzung und Grundsatzerklärung), daß Jesus Christus der HERR ist, der durch seinen stellvertretenden Sühnetod am Kreuz die Erlösung erwirkt hat. Wir bekennen den dreieinigen Gott und bekennen uns zum apostolischen Glaubensbekenntnis und zum Missionsauftrag Christi.
In den Fragen des Lebens (der Ethik) gibt es die persönliche Ethik. Dazu zählt der Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum Tod, die Ablehnung der Sterbehilfe und der Schutz von Ehe und Familie (gegen die Segnung von homosexuellen Partnerschaften, gegen eine Ehe auf Zeit und gegen ein Zusammenleben ohne Eheschließung).
In der gesellschaftlichen Ethik geht es uns um die Bewahrung der Schöpfung, den Einsatz für die Armen und Unterstützung für alle, die sich für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen.